Wer sich gerade erst mit Verbundwerkstoffen beschäftigt, kennt wahrscheinlich die große Frage: „Soll ich beim Herstellen oder Testen Glasfaser oder … verwenden?“KohlenstofffaserVielleicht haben Sie schon gehört, dass Kohlefaser die edle Option ist – superstark wie Stahl, aber viel leichter. Andere wiederum behaupten, Glasfaser biete ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und sei für Anfänger leichter zu verarbeiten. Die Wahrheit ist: Es gibt keine „bessere“ Wahl – nur die, die am besten passt. Betrachten Sie Glasfaser als die praktische, kostengünstige Option und Kohlefaser als die leistungsstarke Premium-Variante. Treffen Sie die richtige Wahl, und Sie können die Kosten halbieren; treffen Sie die falsche, kann Ihr Projekt komplett scheitern.
Heute wollen wir uns also die Unterschiede zwischen ihnen genauer ansehen – wir betrachten Eigenschaften, Kosten, Herstellungsverfahren und Einsatzgebiete –, damit auch Anfänger schnell und einfach den Durchblick bekommen!
1. Wie groß ist der Kostenunterschied? – Kohlenstofffaser ist 5–10 Mal so teuer wie Glasfaser.
Dies ist das intuitivste Gefühl für Anfänger:
①Glasfaser: GewöhnlichE-GlasfaserStoff kostet nur 20–50 Yuan pro Quadratmeter, und Glasfaser-Schnittgarn 15–30 Yuan pro Kilogramm. Es gibt keinen Druck für Studentenexperimente und Kleinserienproduktion.
② Kohlenstofffaser: T300-Kohlenstofffasergewebe kostet 200 bis 500 Yuan pro Quadratmeter, geschnittenes Kohlenstofffasergarn 150 bis 200 Yuan pro Kilogramm, und High-End-Modelle wie T700 haben höhere Preise und eignen sich nur für High-End-Projekte, bei denen die Kosten keine Rolle spielen.
Fazit: Bei begrenztem Budget und nicht extremen Leistungsanforderungen ist Glasfaser die erste Wahl; wenn geringes Gewicht, hohe Festigkeit und ein ausreichendes Budget im Vordergrund stehen, sollte man Kohlenstofffaser in Betracht ziehen.
2. Verarbeitungsschwierigkeit: Für Anfänger ist Fiberglas benutzerfreundlicher.
Die Verarbeitungseigenschaften der beiden Fasern unterscheiden sich deutlich, was sich direkt auf die Effizienz von Experimenten/Produktion auswirkt.
① Glasfaser: Sie ist relativ weich und lässt sich mit einer normalen Schere schneiden. Sie besitzt gute Harzimprägnierungseigenschaften, insbesondere bei Epoxidharz. Die Verarbeitung ist auch für Anfänger einfach. Selbst bei nicht perfekter Schichtung hat dies kaum Auswirkungen auf das Endergebnis.
② Kohlenstofffaser: Sie ist hart und spröde. Mit einer herkömmlichen Schere lässt sie sich nicht schneiden. Zum Schneiden werden spezielle Kohlenstofffaserscheren oder Schleifscheiben benötigt, wobei schwarzer Staub entsteht (gesundheitsschädlich beim Einatmen). Die Imprägnierung mit Harz muss zügig erfolgen, da sonst „trockene Stellen“ (Fasern, die nicht vollständig mit Harz imprägniert sind) entstehen können, was die Festigkeit beeinträchtigt.
Fazit: Anfängern, die ihr erstes Projekt mit Verbundwerkstoffen in Angriff nehmen, wird empfohlen, zunächst mit Glasfaser zu üben; nach dem Sammeln einiger Erfahrungen können sie sich dann an Kohlefaser wagen.
3. Leistungsanpassung: Wann muss ich wählenKohlenstofffaser?
Obwohl Glasfaser kostengünstig ist, kann nur Kohlenstofffaser bestimmten Anforderungen gerecht werden.
① Bei Glasfaser und Kohlenstofffaser geht es nicht um die Frage „Wer ist besser als wer?“, sondern um eine komplementäre Wahl zwischen „kostengünstig“ und „hochleistungsfähig“.
Glasfaser ist ein „anfängerfreundliches“ Material, das günstig, leicht zu verarbeiten und weit verbreitet ist. Es eignet sich für die meisten zivilen Anwendungsbereiche und erste Experimente;
② Kohlenstofffaser ist ein Hochleistungswerkstoff, der leicht, hochfest und hochsteif ist. Er eignet sich für anspruchsvolle Anwendungen mit extremen Leistungsanforderungen.
Anfänger sollten nicht blindlings auf Kohlefaser setzen. Zunächst können sie sich mit der Verarbeitung von Glasfaser vertraut machen und die Materialien dann je nach Projektanforderungen anpassen. Das spart nicht nur Kosten, sondern erhöht auch die Erfolgsquote. Falls Ihr Projekt spezielle Anforderungen stellt (z. B. extreme Umgebungsbedingungen oder besondere Belastungen), kontaktieren Sie uns bitte, um die am besten geeigneten Materialoptionen zu besprechen!
Sie müssen extrem leicht sein: Beispielsweise beträgt die Dichte von Kohlenstofffasern bei Drohnenrümpfen, Modellflugzeugflügeln und Rennsportteilen nur 66 % der Dichte von Glasfasern. Bei gleicher Festigkeit kann das Gewicht der Bauteile um 30 % bis 50 % reduziert werden.
Hohe Steifigkeit ist erforderlich: Beispielsweise bei Halterungen für Präzisionsinstrumente, Brückenmodellen und Hauptträgern von Windkraftanlagenflügeln ist der Elastizitätsmodul von Kohlenstofffasern dreimal so hoch wie der von Glasfasern, wodurch die Bauteilverformung reduziert werden kann.
Hohe Temperaturbeständigkeit ist erforderlich: Beispielsweise bei den Heißendkomponenten von Flugzeugtriebwerken und den Schutzschichten von Hochtemperaturgeräten ist die Langzeit-Temperaturbeständigkeit von Kohlenstofffasern der von Glasfasern weit überlegen.
Und die Vorteile von Glasfaser.
Gewöhnliche Bauteile: wie beispielsweise glasfaserverstärkte Kunststoff-Blumentöpfe, Werbetafeln und LKW-Laderaumtrennwände, die geringe Anforderungen an Gewicht und Steifigkeit stellen;
Korrosionsbeständige Anwendungsbereiche: z. B. Gehäuse für chemische Anlagen, Kläranlagenbehälter; Glasfaser bietet eine bessere Säure- und Laugenbeständigkeit;
Anwendungsbeispiele für Isolierung: z. B. Gehäuse für elektronische Geräte, Kabelschutzschläuche, Glasfaserisolierung ist gut geeignet, um das Risiko der Leitfähigkeit zu vermeiden.
Veröffentlichungsdatum: 06.02.2026
